Stickerei–ein stich mit tradition

Die Geschichte der Stickerei ist lang und hat den Ursprung in China.Die Assyrer aber auch die Ägypter, Römer und Griechen hatten ihr Gewebe mit Seiden-, Baumwolle- und Wollgarnen mit verschiedenen Mustern verziert.

Im Mittelalter waren es vorallem die Klöster, die sich mit der Stickerei befassten und diese Kunst weiterentwickelten. Diese Arbeiten wurden aber dann im 11. Jahrhundert von den arabischen Kunstanstalten verfeinert. Im Byzantinischen Reich wurden häufig die Rock- und Handgelenkssäume der Kleider bestickt. „Einfache Leute“ verwendeten Wollstoffe oder groben Leinen. Am Kaiserhof wurden prächtige Seidenstoffe mit der Goldstickerei verziert.

Im Mittelalter war diese Handkunst auch in Serbien sehr beliebt. Vor allem in serbischen Schlössern wurde Stickerei praktiziert und wurde sogar zum Ritual der Schlossfrauen. Auch Paramente wurden bestickt. 
Fast jedes Mädchen lernte zu sticken. Der Wohlstand und die Herkunft eines Mädchens zeigten sich auch an der Sticktechnik. Meistens wurden Leinen- und Baumwollstoffe mit einem farbigen Wollgarn bestickt. Die Ornamente waren geometrisch mit vielen Blumenmotiven. Die Sticktechniken waren in den verschiedenen Regionen Serbiens unterschiedlich. In Vojvodina und in den Städten war die Weissstickerei besonders beliebt. Es wurde nicht nur Kleidung, sondern auch Bettwäsche, Vorhänge, Tischdecken und auch Handtücher mit der schönen Blumenstickerei verziert.

  • Nebst der Weissstickerei, gab es auch weitere Sticktechniken:
  • Buntstickerei
  • Richelieu
  • Gobelin
  • Kreuzstich
  • Goldstickerei

 

Goldstickerei war eine ganz besondere und sehr kostbare Stickform. Wenige Frauen wendeten diese Sticktechnik an. Dabei hatten sie mit Goldfäden Ornamente auf einem textilen Träger aufgebracht.

Im 19. Jahrhundert lag der Schwerpunkt der Erziehung bei den Mädchen auf dem Handarbeitsunterricht, welcher obligatorisch war. In erster Linie lernten die Mädchen Stricken, Nähen und Sticken. Auf diese Weise wurden sie auf ihre wichtigste Berufung als Haus- und Ehefrauen vorbereitet.

Warum ist ein schal aus wolle die richtige lösung?

Gesunde Ernährung ist der Imperativ, wenn es um unsere Gesundheit geht. Wenn wir darauf achten, mit was wir unseren Körper versorgen, weshalb sollten wir nicht darauf achten, welche Kleidung wir an unserem Körper tragen?Die Kleidung ist unsere zweite Haut, die uns vor Hitze, Kälte, Nässe und Wind schützen sollte.

Die Wissenschaft hat längst bewiesen, dass die Qualität unserer Kleidung einen Einfluss auf unsere Gesundheit hat, weshalb es nicht irrelevant ist, aus welchen Materialien unsere Kleidung genäht wurde. In den heutigen Textilien stecken Giftstoffe, welche gesundheitsgefährdend sind. Glücklicherweise gewinnen natürliche Materialienin der Textilindustrie immer mehr an Bedeutung.Wir könnten den ganzen Tag über die Vorteile von natürlichen Materialien sprechen, jedoch versuchen wir uns auf die wichtigsten zu konzentrieren.

 

Weshalb sollten Sie diesen Winter einen Schal aus Wolle tragen?

Wolle gilt als die Wunderfaser der Natur. Im Winter hält Sie sie besonders warm und fühlt sich an Ihrer Haut kuschelig weich an. Den Schafen scheinen tiefe Temperaturen nichts auszumachen, denn im Winter sind sie häufig auf den Weiden zu sehen. Zwischen den einzelnen stark gekräuselten Wollfasern wird Luft eingeschlossen, welche für die Isolierung der Kälte sorgt. Sie verhindert, dass unser Körper Wärme an die Umgebung gibt und hält ihn warm.

Doch auch an heissen Sommertagen sorgt die Wolle für ein Wohlgefühl, denn sie hat aufgrund des hohen Luftgehalts auch eine kühlende Wirkung auf den Körper. Zudem schützt sie Ihre Haut vor schädlichen UV-Sonnenstrahlen. Sie bietet daher einen besseren Schutz als andere Materialien, wie z.B. Baumwolle oder Polyester.

Vielleicht weckt die Wolle die Assoziation von etwas Stacheligem, was die Haut irritiert und kratzt, doch nicht alle Wollarten sind gleich. Besonders weiche, qualitativste Wolle wird mit Ihrer Haut verschmelzen. Die Wolle ist Ihr idealer Begleiter. Das natürliche Material, wessen Fasern Ihrer Haut ermöglichen zu atmen, erleichtert den Temperatur- und Feuchtigkeitsausgleich und schmeichelt dem Gefühlssinn.Wolle sorgt zügig für Wärme, im Gegensatz zu synthetischen Materialien.

Durch ihre natürliche Schutzschicht ist die Wolle schmutzabweisend und fleckenresistent. Das Lanolin gibt ihr eine selbstreinigende Eigenschaft. Wolle ist sehr farbbeständig und nimmt im Gegensatz zu Kunstfasern wenig Gerüche an. Sie muss deshalb auch seltener gewaschen werden, denn meist genügt ein Auslüften an frischer Luft um ein Kleidungsstück aus Wolle zu „reinigen“.

Wolle ist ebenfalls besonders aufnahmefähig. Sie kann grosse Mengen an Feuchtigkeit aufnehmen und transportiert die Feuchtigkeit von der Haut weg, ohne sich feucht anzufühlen. Dies gewährleistet ein trockenes Gefühl, auch wenn Sie schwitzen.

 

Wenn Ihnen diese Vorteile nicht genügen um sich von der Wunderfaser zu überzeugen, können Sie gerne weiterlesen.

Ein wichtiger Vorteil der Wolle ist, dass sie antiallergen ist. Vielleicht hatten Sie bereits die Erfahrung, dass gewisse Materialien Ihre Haut irritieren und eine Allergie hervorrufen. Dies wird Ihnen nicht mit dem natürlichen Material Wolle geschehen. Die Wolle stammt von den Säugetieren, zu welchen zoologisch auch der Mensch gehört. Verabschieden Sie sich dank der Wolle von Atemwegsinfektionen, Asthma und Hausstaubmilbenallergie.

Das Material knittert kaum da seine Faser sehr elastisch ist. Auch nach jahrelangem Tragen und Waschen behält die Wolle ihre Form. Hier sehen Sie nochmals die Vorteile der Wolle. Das Material ist:

  • feuchtigkeitsaufnehmend
  • selbstreinigend
  • schmutzabweisend
  • thermoregulatorisch
  • atmungsaktiv
  • dämmend
  • wasserabstossend
  • antiallergen
  • antistatisch
  • elastisch
  • farbbeständig

 

Natürliche Materialen, sind nebst einer gesunden Ernährung, sehr wichtig für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Gönnen Sie sich einen unserer handgemachten Schals aus Wolle und geniessen Sie den Winter.

„Kaufe weniger, aber suche bedacht aus.“ -Vivienne Westwood

Winterkleidung richtig einlagern

„Ich bin gegen Mode, die vergänglich ist. Ich kann nicht akzeptieren, dass man Kleider wegwirft, nur weil Frühling ist.“ Coco Chanel

Der Winter ist vorüber, bald wird es Frühling sein… Die Wintersaison ist nun zu Ende und es wird Zeit die Winterkleidung zu versorgen. Mehr Platz im Schrank zu schaffen, kann eine grosse Herausforderung sein. Es ist empfehlenswert, die Winterkleidung in Plastikboxen zu legen. Für das Einlagern der Kleidung eignen sich am besten dunkle, kühle, trockene und saubere Räume. Es könnten ansonsten Schimmel- und Stockflecken aufgrund von Feuchtigkeit entstehen.

 

Wie lagern Sie Ihre Winterkleidung richtig ein?

Nur saubere Kleidung lagern

Vor dem Einlagern der Kleidung sollten Sie jedes Kleidungsstück waschen.Schweiss- und Essensgeruch können Kleidermotten anlocken. Ausserdem lieben die Tiere Hautschuppen und Wärme. Bitte beachten Sie vor dem Waschen die Zeichen auf den Etiketten. Chemische Reinigung ist bei den natürlichen Materialien, wie Seide, Kaschmir und Wolle, zu empfehlen. Viele professionelle Textilreinigungsbetriebe bieten ökologische Textilreinigung an.

 

Winterschuhe zuerst putzen und pflegen

Bevor Sie Ihre Winterschuhe einlagern, ist es wichtig, diese gründlich zu reinigen. Wenn Lappen, Bürste und Wasser nicht ausreichen, dann kann auch auf Schuhreinigungsmittel zurückgegriffen werden. Wenn Ihr Lederschuh durchgetrocknet ist, empfehlen wir Ihnen diesen mit der Schuhcreme einzucremen. Diese können Sie mit einem trockenen und sauberen Lappen ins Leder einmassieren. Wenn die Creme kurz angetrocknet ist, dann polieren Sie den Schuh mit einer feinhaarigen Bürste nach. Nachdem Sie Ihre Winterschuhe gereinigt haben, lagern Sie diese am besten stehend in einem Baumwollbeutel, damit sie nicht einstauben.

Tipp: Wenn die Schuhe regelmässig mit Schuhcreme gepflegt werden, bekommen sie keine Salzränder.

 

Legen Sie Kleidung, die nicht aus empfindlichen Stoffen besteht, in Plastikboxen

Plastikboxen sind ideal für das Einlagern von Kleidungsstücken aus unempfindlichen Stoffen. Falten und legen Sie die schwersten Kleidungsstücke zuunterst, danach die leichteren und dünneren. Vakuumbeutel können Ihnen helfen Platz zu sparen, aber sie haben einen grossen Nachteil – sie lassen der Kleidung keine Luft zum Atmen.Plastikboxen eignen sich, wenn Sie die Kleidung nicht allzu lange aufbewahren möchten. Wenn es notwendig ist diese Kleidung mehr als eine oder zwei Saisons aufzubewahren, versorgen Sie diese in eine entsprechende Tasche oder Box aus Baumwolle.Wenn Sie den Textilschädlingen keine Chance geben möchten, legen Sie Lavendelsäckchen oder geruchsneutrales Mottenpapier zur eingelagerten Kleidung.

 

Rollen Sie Kleidung aus empfindlichen Stoffen in Zeitung ein

Wenn Sie die Kleidung gewaschen bzw. trockengereinigt haben, falten Sie sorgfältig jedes Kleidungsstück, rollen Sie es in Papier ein und versorgen Sie es dann in eine für die Aufbewahrung der Kleidung vorgesehene Box aus Baumwolle. Vakuumbeutel haben den Nachteil, dass sie der Kleidung aus natürlichen Materialien keine Luft zum Atmen lassen.

 

Falten Sie die Pullover und hängen sie nicht auf

Packen Sie die Pullover ein und hängen Sie sie nicht auf einen Kleiderständer. Legen Sie die schwersten Pullover ganz unten in die Tasche oder in die Box aus Baumwolle.  Die leichteren Pullover sollten oben sein. Lassen Sie Platz zwischen den Pullovern damit sie atmen können.

 

Falten und versorgen Sie Ihren Wintermantel

Ihr Wintermantel könnte seine Form verlieren, falls Sie ihn in der Sommerpauseauf den Kleiderbügel hängen. Die beste Weise Mäntel aufzubewahren, ist diese zu falten und in eine Baumwollbox zu legen. Die Baumwollbox soll nicht überfüllt sein. Mäntel sollte man vor dem Ablegen chemisch / trocken reinigen lassen. Leeren Sie alle Taschen um Abdrücke um Verfärbungen und Flecken zu vermeiden.

 

Pelzkleidung kann aufgehängt werden

Pelzkleidung ist die einzige Kleidung, die auf den Kleiderständern stehen bleiben sollte. Versorgen Sie sie nur in Baumwolltüten nachdem Sie sie aufgehängt haben.